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gbt setzt erstmals Wohnungsbauprojekt in nachhaltiger, klimagerechter Holzbauweise um

24/01/2023

Kooperationsprojekt mit dem Brüderkrankenhaus zur Unterbringung von Auszubildenden in der Pflege.

In Zusammenarbeit mit der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe) als Klinikbetreiber wird die gbt Wohnungsbau- und Treuhand AG möglichst noch vor dem Winter dieses Jahres ein Wohnhaus zur Unterbringung von Auszubildenden in der Pflege errichten. Vorständin Sybille Jeschonek: „Der besondere Clou dabei: Das Gebäude wird sich durch ein Maximum an Ökologie auszeichnen und komplett in diffusionsoffener Holzfertigbauweise gebaut. Als gbt wollen wir wichtige Erfahrungen mit dieser zukunftsgerichteten Bauweise sammeln.“ Dabei ist der Energieeffizienzhausstandard 40 NH/EE (NH= Nachhaltig; EE= Energieeffizient) maßgeblich. Das Projekt wird mit 768.000 € Förderdarlehen der KfW für den Neubau von Energie-effizienten Wohngebäuden gefördert.

Der Bau schließt eine Baulücke auf der Peter-Friedhofen-Straße 44 und wird sich optisch an das Nachbargebäude mit Spitzgiebel angleichen. Er umfasst 6 Wohneinheiten (4 Appartements und zwei Tandemwohnungen) für insgesamt 8 Auszubildende auf  insgesamt 223 qm Wohnfläche, alle mit Bad und Balkon. Dazu stellten die BBT-Gruppe das Grundstück im Erbbaurecht für 99 Jahre zur Verfügung. Die BBT wird später auch der Mieter für alle Wohneinheiten sein. BBT-Geschäftsführer Christian Weiskopf, Regionalleiter der BBT-Gruppe: „Gemeinsam mit der gbt können wir dieses Projekt mit hoher Geschwindigkeit und ohne eigenen Planungs-, Bauleitungs – und Verwaltungsaufwand realisieren, und zudem als Brüderkrankenhaus unsere Arbeitgeberattraktivität im Wettbewerb um gute Nachwuchskräfte steigern.“

Das Investitionsvolumen der gbt beträgt insgesamt ca. 1,1 Mio. €.

Nachhaltiger Wohnungsbau – bewohnerfreundlich und klimagerecht

Errichtet wird das Wohnhaus für Pflegekräfte im sogenannten ISOWOODHAUS-System,- eine Holzfertigbauweise mit einem jahrzehntelang bewährten, natürlichen Dämmsystem. Es vermeidet gänzlich den Einsatz künstlicher Dämmstoffe, die bei der Herstellung große Mengen an Energie benötigen und so die Atmosphäre belasten.

Von außen ist das neue GBT-Wohnhaus von einem konventionellen Haus nicht zu unterscheiden, aber die gesamte Konstruktion, von der Gebäudehülle bis zu den Innenwänden, den Geschoßdecken und der Dämmung besteht fast vollständig aus Holz – insgesamt rund 130 Tonnen.  

Damit ist das GBT-Wohnhaus doppelt klimarecht und bewohnerfreundlich: Seine Bewohner brauchen durch die hochwirksame Holzdämmung nur minimale Heizenergie, und davon kommen rund 75 % als kostengünstige natürliche Erdwärme aus dem Boden. Zweitens wurde hier für die Konstruktion ein natürlicher Baustoff, eben Holz, eingesetzt, der ohne schädliche Treibhausgase bei der Herstellung auskommt, und zuvor sogar rund 130 Tonnen CO2 aus unserer Atmosphäre eingespeichert hat.

(Zum Vergleich Die gesamte Konstruktion kompensiert den CO2-Ausstoß von rund 870.000 Autobahnkilometern eines Diesel-PKWs.)

Gut auch für die Bewohner: Die Holzdämmung reguliert selbstständig das Wohnklima, es braucht keine aufwendige Lüftungstechnik, um das Innenklima vor Schimmelgefahr zu schützen. Im Sommer sorgt die schwere Holzdämmung zusätzlich für immer angenehme Temperaturen bis unters Dachgeschoß.

Das Projekt befindet sich seit November 2022 in der Genehmigungsphase und soll im 3./4. Quartal dieses Jahres gebaut werden.

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