Skip to content

Plakataktion – Mülltrennung

So trennen Sie richtig und sparen dabei Geld

Eine Umfrage hat ergeben, dass 92 Prozent der Deutschen Mülltrennung und Recycling als sehr wichtig empfinden und befürworten. Wie das Weltwirtschaftsforum berichtet, wird in Deutschland mehr recycelt als auf dem Rest der Welt, nämlich 56 Prozent aller Abfälle.

Warum die Trennung und Wiederverwertung der Haushaltsabfälle so wichtig ist, lässt sich schnell erklären: Wird der Müll richtig getrennt, kann eine Sortenreinheit des Abfalls sichergestellt werden, die Sortieranlagen können optimal arbeiten und der Recyclingindustrie wertvolle Sekundärstoffe zur Verfügung stellen. Die Verarbeitung und Wiederverwertung dieser Stoffe schließt den Wertstoffkreislauf und schützt zudem die Umwelt, weil zum Beispiel der Energieverbrauch reduziert und der Treibhauseffekt verringert wird.

MÜLLTRENNUNG ERGIBT NUR SINN, WENN MAN ES RICHTIG MACHT!

Die Haushaltsabfälle werden in fünf Kategorien eingeteilt: Verpackungen aus Kunststoff (Plastik, Getränkekartons usw.), Glas, Restmüll, Biomüll und Pappe/Papier. Eine der häufig gestellten Fragen zur Mülltrennung lautet: „Was kommt in welche Tonne?“

Diese Frage werden wir jetzt schnell und einfach beantworten:

  • Gelbe Säcke (Kunststoffrecycling): In die gelben Säcke gehören grob gesagt alle Verpackungen. Zum Beispiel Joghurtbecher, Getränkekartons, Schalen von Fertiggerichten, Holzschachteln/-kisten, Chipstüten, Kaffeebecher oder Shampooflaschen. Oft sind diese Verpackungen mit dem grünen Punkt gekennzeichnet.
  • Altglascontainer: In den Altglascontainer gehören alle Behälter aus Glas, wie zum Beispiel Weinflaschen oder Einmachgläser. Das Glas wird in den Containern nach Grünglas, Weißglas und Braunglas getrennt. Nur durch diese farbliche Trennung kann das Glas auch tatsächlich wiederverwertet werden.
  • Papier und Pappe: Ins Altpapier gehören ausschließlich Papier, Pappe und Kartonagen sowie Zeitungen. Nicht ins Altpapier kommen Papiertaschentücher/-servietten, Post-Its sowie geleimte oder nassfest imprägnierte Pappe und Papier wie zum Beispiel Plakate.
  • Restmüll: In den Restmüll kommt der Abfall, der in keine der anderen Tonnen gehört, wie zum Beispiel Glasscherben, Verpackungen ohne grünen Punkt, chemisch bearbeitetes Papier, Kugelschreiber, Zahnbürsten usw.
  • Biomüll: In die Biotonne kommen rohe oder gekochte Lebensmittelreste sowie verdorbene Nahrungsmittel. Fischgräten, Fleisch- und Wurstreste oder Tierknochen kommen ebenfalls in den Biomüll. Auch Backwaren wie Brot oder Kuchen und Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark können dort entsorgt werden. Der Kaffeesatz, Teebeutel und Teereste sowie Obst und Gemüseschalen gehören ebenfalls in den Biomüll.
Nach oben scrollen